Achtsamkeits-Übungen

Die fünf Achtsamkeitsübungen bilden das ethische Fundament unseres Weges. Die Übungen sind dabei nicht im Sinne von festen Regeln zu verstehen, sondern als Übung. Als Ausrichtung für den eigenen Weg. So wie man sich am gut am Nordstern orientieren kann, um seinen Weg zu finden, auch wenn man den Nordstern dabei nicht erreicht.

Dieses ist die aktuelle Version 2011 in der Übersetzung des EIAB.

Die fünf Achtsamkeitsübungen

Schwestern und Brüder in der Gemeinschaft, dies ist der Augenblick, um voller Freude gemeinsam die fünf Achtsamkeitsübungen zu rezitieren. Die fünf Achtsamkeitsübungen verkörpern das buddhistische Idealbild einer weltumspannenden Spiritualität und Ethik. Sie sind der konkrete Ausdruck der Lehren des Buddhas bezüglich der „vier edlen Wahrheiten“ und des „edlen achtfachen Pfads“. Dieser Pfad des rechten Verstehens und der wahren Liebe führt zu Heilung, innerer Umwandlung und Zufriedenheit in uns selbst und in der Welt.

Die fünf Achtsamkeitsübungen zu praktizieren heißt, das Prinzip des „Interseins“ verstehen zu lernen und damit die „rechte Sichtweise“ zu entwickeln, die in der Lage ist, jegliche

Diskriminierung, Intoleranz, Wut, Angst und Verzweiflung zu beseitigen. Wenn wir in

Übereinstimmung mit den fünf Achtsamkeitsübungen leben, sind wir bereits auf dem Weg eines Bodhisattvas. Wenn wir wissen, dass wir uns auf diesem Weg befinden, verlieren wir uns weder im Durcheinander unseres täglichen Lebens noch in unseren Zukunftsängsten.

Die fünf Achtsamkeitsübungen sind:

Die 1. Achtsamkeitsübung: Achtung vor dem Leben

Die 2.  Achtsamkeitsübung: Wahres Glück

Die 3. Achtsamkeitsübung: Wahre Liebe

Die 4. Achtsamkeitsübung: Liebevolles Sprechen und tiefes Zuhören

Die 5. Achtsamkeitsübung: Nahrung und Heilung